New York / Madrid - Der Verband der US-amerikanischen Musikindustrie, RIAA, hat sich mit einem spanischen Unternehmen, welches im Internet unrechtmäßig Songs zum Download angeboten hatte, außergerichtlich einigen können.
So verpflichtete sich die Betreiberfirma der damaligen Online-Plattform Puretunes.com zur Zahlung von 10 Millionen US-Dollar. Darüber hinaus haben sich auch vier weitere mit dem Web-Angebot in Verbindung stehende Personen zur Leistung eines Schadensersatzes von je 500.000 Dollar bereit erklärt.
Mitte 2003 war Puretunes.com mit einer breiten Palette an Songs gestartet. Die Betreiberfirma war jedoch nie im Besitz der Rechte, die zum Vertreiben der Musik-Dateien erforderlich gewesen wären. Der illegale Musik-Service musste aufgrund dessen bereits nach wenigen Wochen seinen Dienst einstellen.
|