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Spammer ruinieren den Ruf von Marken
26. Oktober 2004 - 14:48 Uhr

Hamburg - Spammer betreiben Rufschädigung und sabotieren E-Mail-Marketing. Zu diesem Ergebnis kommen führende Branchen- und Anti-Spam-Experten, die auf Einladung des Content Security Spezialisten Clearswift an einem Roundtable in London teilnahmen. Auch die Ergebnisse des aktuellen Spam Index des Sicherheitsspezialisten bestätigen diese Erkenntnis. Demnach sind vor allem Pharmazieunternehmen und Direktmarketing-Agenturen sind die Leidtragenden.

Der aktuelle Spam Index von Clearswift zeigt, dass Spam zum Thema Gesundheit bereits 57,6 Prozent des gesamten Spam-Aufkommens ausmacht. Mittlerweile geht der Pharmakonzern Pfizer - Hersteller von Viagra - rechtlich gegen Spammer vor, denn laut aktuellen Studien sind bereits 25 Prozent aller Männer der Meinung, dass Pfizer für Spam-Mails zum Thema Viagra verantwortlich ist.

Doch Spam schadet nicht nur dem Ansehen von Marken aus dem Consumer- und Pharmabereich. Derartige Betrugsversuche betreffen zunehmend auch Online-Anbieter. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, würde dies zu einem Vertrauensverlust für den digitalen Handel führen und erheblichem wirtschaftlichen Schaden nach sich ziehen, so die Einschätzung der Experten. Auch die Unternehmen aus dem Bereich Direktmarketing würden zunehmend zu Opfern der Spammer.

"Pfizer ist ein Präzedenzfall. Wir erwarten, dass viele weitere Unternehmen diesem Beispiel folgen und aktiv gegen Spammer vorgehen werden, um ihre Produkte zu schützen," kommentiert Michael Scheffler, Vertriebsleiter bei Clearswift. "Das rechtliche Vorgehen gegen gefälschte Websites sowie die Beschlagnahmung von Domainnamen sind drastische, aber notwendige Maßnahmen im Kampf gegen Spam. Wichtig ist es, Langzeitlösungen für diese Probleme zu finden. Dabei müssen wir uns weiterhin auf eine Technologie verlassen, die auf dem bewährten, mehrstufigen Ansatz für Content Security im Kampf gegen Spam basiert."



Samstag, 22. Nov. 2008







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