Früher hat man Fotos zu Panoramaaufnahmen zusammengeklebt - im Internet erledigt das jetzt die von Microsoft freigegebene Software Photosynth. Nachdem das Programm heruntergeladen wurde, wählt der Nutzer zunächst Bilder vom gleichen Motiv aus. Photosynth sucht dann in den einzelnen Bildern nach identischen Pixeln, um daraus dann das neue, unter Umständen fast dreidimensionale Panoramabild zu erzeugen.
Das Ergebnis ist ein Mittelding zwischen Foto-Galerie und Film. Ein Foto wird immer ganz klar gezeigt, die nächsten etwas verschwommen im Hintergrund. Synths werden auf der Website von Photosynth gespeichert, sie können aber auch wie Videos in Websites oder Blogs eingebunden werden. Der Betrachten muss dann aber auch zunächst die Software installieren.
Microsoft hatte Photosynth zunächst nur für Mitarbeiter und Partner wie zum Beispiel die National Geographic Society freigegeben. Diese hat deshalb schon etliche «Synths» auf ihrer Website. Eines besteht aus hunderten Fotos des Steinkreises von Stonehenge.
Das Interesse an Photosynth war am ersten Tag der Website so groß, dass die Server völlig überlastet waren. Das Programm läuft auf Windows-Computern mit XP (SP2 oder SP3) oder Vista. Als Browser werden der Internet Explorer 7 oder Firefox 2 und 3 unterstützt.
