Auf den Philippinen ist ein Transportflugzeug der Luftwaffe mit neun Besatzungsmitgliedern an Bord abgestürzt. Trümmer, die vermutlich zu der Maschine vom Typ C-130 gehörten, wurden von Fischern im Meer entdeckt. Unter den Trümmern waren auch Leichenteile und Militärstiefel. Augenzeugen berichteten, sie hätten gesehen, wie ein Flugzeug mit einem brennenden Flügel ins Meer gestürzt sei. Danach habe es unter Wasser eine Explosion gegeben.
Zur möglichen Absturzursache wollte sich Luftwaffenchef Generalleutnant Pedrito Cadungog nicht äußern. Sabotage sei «immer eine Möglichkeit», erklärte er mit Blick auf den Aufstand muslimischer Rebellen im Süden des Landes. Er glaube aber nicht, dass die Rebellen über Waffen verfügten, um ein Flugzeug abzuschießen.
Die Maschine verschwand am Montag kurz nach dem Start in Davao auf der südlichen Insel Mindanao. Sie sollte nach Iloilo fliegen, um Angehörige der Sicherheitsgarde von Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo aufzunehmen. Auf Mindanao finden zurzeit heftige Kämpfe zwischen Regierungstruppen und islamischen Rebellen statt.
