Auch durch Hygiene in der Küche kann man unangenehmen oder gar gefährlichen Erkrankungen vorbeugen. Nach Angaben der Verbraucherzentrale Sachsen geht in Deutschland etwa ein Drittel der jährlich 200.000 Lebensmittelinfektionen auf nachlässigen Umgang mit Speisen im Haushalt zurück. Verursacher von Brechdurchfällen oder Salmonelleninfektionen sind dabei in der Regel eiweißreiche tierische Lebensmittel, auf denen sich Mikroorganismen gut vermehren.
Beim Umgang mit rohem und aufgetautem Fleisch, Geflügel, Fisch und Eiergerichten ist daher nach Angaben der Verbraucherschützer besonders auf Hygiene zu achten. Das beginnt mit dem gründliches Händewaschen vor Zubereitung des Essens. Genauso sollten Hausmann oder Hausfrau ihre Arbeitsflächen, Brettchen und Bestecke sorgfältig reinigen. Auch verspritztes Ei, Auftauwasser oder Fleischsaft sind stets gründlich zu entfernen.
Im Kühlschrank sind Frischfleisch, Geflügel und Fisch an der kältesten Stelle, der Glasplatte über dem Gemüsefach, aufzubewahren. Frischer Fisch ist leicht verderblich und sollte höchsten einen Tag lang im Kühlschrank bleiben. Offenes Hackfleisch muss sogar bereits am Tag des Kaufes verarbeitet werden.
Geflügelfleisch, Fisch, Krusten- und Schalentiere sollte man nur gut durchgegart essen. In Haushalten mit Senioren sollten auch die Eier durchgegart, also hart, serviert werden.
