
26. April 2006 14:05 Uhr
Symantec und Intel mit gemeinsamem Sicherheitskonzept für vPro
München - Symantec und Intel wollen gemeinsam Sicherheitslösungen für die neue Intel vPro Technologie entwickeln. Die Lösungen sollen es IT-Managern ermöglichen, Sicherheitsbedrohungen außerhalb des Hauptbetriebssystems der PCs effektiv zu verwalten. Die Sicherheitslösungen von Symantec werden dabei in eine isolierte virtuelle Umgebung integriert, die fest in die Intel vPro Technologie eingebettet ist.
Die sich ständig wandelnde Bedrohungslandschaft setzt Unternehmen Sicherheitsattacken aus, deren Komplexität, Häufigkeit und Schadensintensität ständig zunimmt. Darüber hinaus wird die Zeitspanne zwischen der Entdeckung und Ausnutzung von Sicherheitslücken immer geringer, während die Schwachstellen gravierender werden. Eine weitere Herausforderung stellt der zunehmende Einsatz modularen Schadcodes dar, der Sicherheitslücken in Betriebssystem und Anwendungen ausnutzt, um Sicherheitssoftware auf den Systemen der Nutzer auszuschalten. Folglich sind Unternehmen anfälliger, wenn sie nur traditionelle Sicherheitsvorrichtungen einsetzen, die im Hauptbetriebssystem des Endgerätes installiert sind.
"Da der Schutz des Computers in einer virtuellen Umgebung außerhalb des Betriebssystems isoliert wird, können Unternehmen darauf vertrauen, dass ihre Sicherheit nicht gefährdet ist, weil die Abwehr ständig aktiviert ist", erläutert Jeremy Burton, Senior Vice President of Enterprise Security and Data Management bei Symantec das Konzept. "Wir sind davon überzeugt, dass dieser neue Ansatz die Sicherheit verbessert und die Kosten für die Administration senkt."
Die Lösungen fokussieren sich vor allem auf die neuen Virtualisierungsfähigkeiten der mit Intel vPro Technologie ausgestatteten PCs. Sie sollen in einer geschützten Umgebung, isoliert vom Betriebssystem des Nutzers, operieren. Dadurch ist sie unabhängig von eventuell auftretenden Problemen des Betriebssystems. Falls Schadprogramme eine Desktop-Umgebung infizieren, schottet die virtuelle Sicherheitslösung die Bedrohung auf dem jeweiligen Desktop ab und isoliert diese so von anderen Netzwerkressourcen.
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