Hamburg - Post und Fax werden als Kommunikationskanäle zum Kunden immer unbedeutender. Jedes dritte Unternehmen will in diesem Jahr weniger in die Kommunikation per Telefax investieren. Zudem plant jede fünfte Fach- und Führungskraft, Kunden in Zukunft weniger Briefe zu schreiben. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie Kundenkommunikationstrend vom IT-Dienstleister novomind.
Der Favorit in der elektronischen Kundenkommunikation ist das Internet: So will jedes zweite Unternehmen mehr in diesen Kanal investieren, jedes fünfte will seine Investitionen in das Web sogar um bis zu 20 Prozent steigern. Während die Post an Attraktivität verliert, wird die elektronische Post immer wichtiger: 46 Prozent aller befragten Firmen planen Investitionen in die E-Mail-Kommunikation.
Neben den elektronischen Kommunikationswegen bleibt das persönliche Kundengespräch aber nach wie vor das Kundenkontaktmedium Nummer eins. Das telefonische Kundengespräch rangiert in der Investitionsrangfolge mit 54 Prozent der Unternehmen, die investieren wollen noch knapp vor dem Internet. Wenn der Trend jedoch weiter anhält, könnte sich dieses Verhältnis in den nächsten Jahren umkehren, so die Einschätzung der novomind AG.
Ein neues Medium, das sich in der Kundenkommunikation bisher nicht bewährt hat, ist die SMS. Optimismus und Pessimismus halten sich hier die Waage: Während 22 Prozent der befragten Unternehmen mehr investieren werden, planen 21 Prozent eine Senkung ihrer SMS-Investitionen.
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