München - Unsere kleinen technischen Begleiter wie Laptop, Smartphone oder Handheld sind in Gefahr - Hacker haben sie zur neuen Zielscheibe erkoren. Täglich wird von neuen Attacken berichtet, das Smartphone-Betriebssystem Symbian ist beispielsweise schon seit geraumer Zeit im Visier von Trojanern. Der Sicherheitsspezialist
Secure Computing hat heute einen Katalog von Schutzmaßnahmen veröffentlicht.
Hier die 5 wichtigsten Tipps des Anbieters
1. Aufmerksam sein: Auch wenn es banal klingt - die größte Gefahr geht von der eigenen Vergesslichkeit aus. Wer seinen Laptop im Zug, Taxi oder Hotel liegen lässt, muss sich nicht wundern, dass Fremde auf vertrauliche Daten zugreifen. Und wenn man dann auch noch das Passwort zusammen mit dem Gerät aufbewahrt, ist dem Datenklau vollends Tür und Tor geöffnet.
2. Verschlüsselung: Selbst wenn der Laptop verloren geht. Durch Verschlüsselung der Festplatten bleiben die Daten dem Eindringling verborgen. In Betriebssystemen wie Linux, MacOS X oder Windows XP Professionell ist die entsprechende Software dafür enthalten, bei der Home-Edition von Windows XP muss sie dagegen eigens heruntergeladen werden. Wenn ein Unbefugter jedoch über das Passwort verfügt, nützt auch die beste Verschlüsselung nichts. Deshalb ist ein Passwort als alleinige Zugangs-berechtigung nicht ausreichend.
3. Zwei-Faktor-Authentifizierung: Dass Passwörter aus Buchstaben-Zahlen-Kombinationen bestehen sollen, um ein schnelles Knacken zu verhindern, hat sich weitgehend herumgesprochen. Passwörter allein bilden jedoch nur einen dürftigen Schutz. Deshalb empfiehlt sich eine so genannte Zwei-Faktor-Authentifizierung, bei der es neben einer festen PIN-Nummer auch noch einen einmaligen Zugangscode gibt, der über spezielle Passwort-Tokens generiert wird.
4. VPNs: Virtual Privat Networks (VPNs) schaffen Sicherheit: Nicht gewünschte Netzwerknutzer werden durch Verschlüsselung, Authentifizierungs-und Autorisierungsprozesse fern gehalten. Durchdachte VPN-Lösungen erlauben zum Beispiel die zentrale Konfiguration und Verwaltung aller Remote-Zugänge und machen verantwortungsbewussten Gerätehaltern das Leben leichter.
5. Vorsicht bei mobilen Speichermedien sowie WLAN und Bluetooth: Externe Speichermedien sind populär, doch über USB-Sticks oder externe Plattenspeicher lassen sich die auf dem Notebook gespeicherten Daten leicht anzapfen. Genauso leicht lassen sich über sie unerwünschte Eindringlinge wie Viren und Würmer einschleusen und das Notebook wird letztlich zur Infektionsquelle für das Unternehmen. Deshalb ist bei solchen mobilen Speichern äußerste Vorsicht geboten. Das gleiche gilt für moderne Techniken wie WLAN und Bluetooth. Da sie Fremden einen leichten Zugang zu persönlichen Daten ermöglichen, sollten sie in jedem Fall an frequentierten Orten wie Flughafenlounges ausgeschaltet werden.