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Google verschärft Kampf gegen Suchmaschinen-Spam in Deutschland!
26. Januar 2006 - 12:24 Uhr

Köln - Die Suchmaschine Google wird stärker gegen unseriöse Methoden bei der Optimierung von internationalen Webseiten vorgehen. Das kündigte Google-Mitarbeiter Matt Cutts an. Als erste Konsequenz entfernte die Suchmaschine eine namhafte deutsche Online-Fahrzeugbörse aus ihrem Index. Die Suchroboter von Google & Co. durchforsten das WWW und indizieren Millionen von Webseiten. Komplexe Algorithmen sind Grundlage für die Bewertung der Seiten und ihre Position in den Suchergebnissen. Besonders begehrt sind Platzierungen unter den Top 10, denn die sichern die größte Aufmerksamkeit der Surfer.

Die Platzierung einer Seite kann durch entsprechende Optimierung positiv beeinflusst werden. Die Suchmaschinen selbst geben hierfür wichtige Tipps. Daneben gibt es auch illegale Methoden, die Suchroboter und Algorithmen austricksen und zu einer besseren Bewertung führen sollen. Im konkreten Fall hatte die Online-Plattform automobile.de versucht, durch massiven Einsatz von Keywords (Spam), Trichterseiten (Doorway-Pages) und Java-Script-Weiterleitungen Seiten zu optimieren.

Gegen diese Methoden will Google 2006 härter vorgehen und so manipulierte Seiten bestrafen - auch in Deutschland. Eine entsprechende Ankündigung von Matt Cutts, der als inoffizielles Sprachrohr von Google gilt, findet auch bei professionellen Optimierern große Beachtung. Denn: "Ausgelistete Websites sind über die Suchmaschine für mindestens einige Monate nicht mehr auffindbar - auch nicht, wenn der Firmenname oder der Domainname eingegeben wird. Vor allem bei Online-Shops kann der wirtschaftliche Schaden enorm sein", weist Christian Mauer, Geschäftsführer der auf Suchmaschinen-Optimierung spezialisierten SUMO GmbH, auf die Folgen hin.

Er begrüßt aber die härtere Gangart gegen die schwarzen Schafe. Sein Rat: "Am besten, man versucht erst gar nicht, Suchmaschinen auszutricksen. Betreiber von Webseiten sollten sich daher lieber an einen zertifizierten Dienstleister wenden. Dann brauchen sie keine negativen Folgen einer Optimierung zu fürchten."



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