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Berlin - Als Aufklärer für mehr Sicherheit macht man sich nicht nur Freunde. Das bekamen auch die vier deutschen Sicherheitsportale Dialerschutz.de, Computerbetrug.de, gulli.com und Antispam.de zu spüren. Unbekannte hatten am Donnerstagabend damit begonnen, die Websites mittels sogenannter Distributed Denial of Service-Attacken (kurz: DDoS) lahm zu legen. Zum Teil mit Erfolg: Während die Websites Computerbetrug.de und gulli.com mittlerweile wieder verfügbar sind, bleiben Antispam.de und Dialerschutz.de auch am heutigen ersten Weihnachtsfeiertag noch unerreichbar.
"Die gefahrene Attacke richtete sich auf den apache, von einigen zehntausend IP-Adressen aus wurden http-Requests geschickt. Effektivere Angriffsmethoden existieren, man muss jedoch durchaus anerkennen, dass auch schon um einiges schlechtere DDoS-Attacken gegen gulli.com beobachtet wurden. Peaks von ca. 30.000 Packets/sec reichten dabei aus, die Seiten zeitweise unerreichbar zu machen", berichten die Betreiber von gulli.com. Und auch für die anderen Portale war es nicht der erste Angriff dieser Art. Und es wird wohl auch nicht der letzte gewesen sein.
Als DoS-Angriff (zu deutsch: "Dienstverweigerungs-Angriff") bezeichnet man einen Angriff auf einen Host-Server mit dem Ziel, einen oder mehrere seiner Dienste arbeitsunfähig zu machen. In der Regel geschieht das durch Überlastung. Erfolgt der Angriff koordiniert von einer größeren Anzahl anderer Systeme aus, so spricht man von einem DDoS (Distributed Denial of Service). Normalerweise werden solche Angriffe nicht per Hand, sondern mit Backdoor-Programmen oder ähnlichem durchgeführt, welche sich von alleine auf anderen Rechnern im Netzwerk verbreiten, und dadurch dem Angreifer weitere Wirte zum Ausführen seiner Angriffe bringen (so genannte Botnets).
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