New York - Am Freitag sind weitere Details zum Suchmaschinen-Deal zwischen Google und dem Internet-Provider AOL bekannt geworden. Demnach hat der Suchmaschinen-Gigant das Recht seinen 5-Prozent-Anteil an AOL ab dem 1. Juli 2008 wieder abzutreten. Das geht aus dem Vertragswerk beider Unternehmen hervor.
Am Dienstag hatte AOL seine Kooperation in Sachen "Websuche" mit Google verlängert und dabei dem Microsoft-Dienst MSN eine Absage erteilt. Der Deal umfasste, dass sich Google mit insgesamt 1 Milliarde US-Dollar (5 Prozent der Aktien) an dem Internet-Zugangsanbieter beteiligt. Im Gegenzug darf der Suchmaschinen-Gigant die knapp 20 Millionen AOL-Nutzer weiterhin mit seinen Suchergebnissen - inklusive Werbeanzeigen - versorgen.
Interessant: Google kann die Aktien nach Ablauf einer zweieinhalb-jährigen Frist auf dem öffentlichen Markt verkaufen. Time Warner, Mutterkonzern von AOL, hat aber die Option die Aktien als erstes zurück zu erwerben - und zwar cash oder mit gleichwertigen Time-Warner-Anteilen. Derartige Absprachen sind jedoch nicht überraschend - Time-Warner-Sprecher Edward Adler spricht in diesem Zusammenhang sogar von einer "Standard-Klausel" im Rahmen derartiger Investitionsgeschäfte.
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