Redmond - Opera hat am Wochenende die jüngsten Übernahmegerüchte bestritten und bekräftigt, dass es weder seitens Microsoft noch ausgehend von anderen Unternehmen entsprechende Akquisitionsbestrebungen gäbe.
Die Gerüchteküche lief vor allem am Freitag heiß, als es hieß, dass dem norwegischen Browser-Hersteller ein konkretes Übernahme-Angebot durch Microsoft vorliegt. "Unsere Telefone standen asnchließend nicht mehr still", erklärte ein Opera-Vertreter am Freitag gegenüber ZdNet UK. "Aber die Gerüchte entsprechen nicht der Wahrheit. Wir wurden nicht gekauft und wir haben auch keine Angebote erhalten."
Immerhin: Ein guter Schachzug von Microsoft wäre es allemal. Würde eine Opera-Übernahme durch den Software-Riesen doch den Kreis der Konkurrenten auf dem Browser-Markt erheblich einengen. Dann müssten sich die Redmonder diesen Markt nämlich nur noch mit der Mozilla Foundation teilen. Opera's Markt-Anteil beträgt ohnehin gerade mal 1 Prozent. Zum Vergleich: Mozilla's Schöpfung Firefox stellt 7.55 Prozent aller Browser weltweit, während der Microsoft Internet Explorer noch 86.9 Prozent der Computer-Systeme beherrscht.
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