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Zukunft: Die Rückkehr der Überschallflieger
25. November 2004 - 12:55 Uhr

Hannover - Kleinjets für acht bis 16 Passagiere, die mit zweifacher Schallgeschwindigkeit fliegen, sollen die legendäre Concorde beerben, berichtet das Technologiemagazin Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe. Bereits Anfang des nächsten Jahrzehnts sollen ökonomisch wie ökologisch akzeptable Flugzeuge gebaut werden können.

In den USA wie in Europa ziehen Konstrukteure wieder Pläne für überschallschnelle Jets aus den Schubladen. Dabei haben sie nicht einfach Mini-Concordes im Sinn. Zu bitter wirkt der unrühmliche Abgang der Maschine nach, die sich letztlich nicht wirtschaftlich betreiben ließ.

Im Mittelpunkt steht vielmehr das ultimative Businesswerkzeug in Form eines Kleinjets für acht bis 16 Passagiere, der mit zweifacher Schallgeschwindigkeit eiligen Managern die Reisezeiten halbieren soll. Dabei kommen neue aerodynamische Tricks zum Einsatz, die den Knall beim Durchbrechen der Schallmauer abmildern sollen. Das ist zum Beispiel durch eine besondere Form der Flugzeugnase oder durch ein Aufheizen der Umgebungsluft möglich.

Die in der Branche geachteten Berater der Teal Group, einer unabhängigen amerikanischen Beratungsfirma für Luftfahrt und Verteidigung, haben ermittelt, dass rund 300 zivile Überschalljets auf einen Schlag verkauft werden könnten - trotz des zu erwartenden Stückpreises von 80 bis 100 Millionen Dollar.

Mindestens 50 Flugzeuge würde allein NetJets, führender Anbieter von Flugzeug-Sharing, übernehmen. Dessen gefragtester Jet ist die mit Mach 0.92 zurzeit schnellste Zivilmaschine: die Citation X von Cessna. Die Kunden schätzen die "Ten" vor allem, weil sie nicht so lange in ihr sitzen müssen.



Freitag, 05. Dez. 2008







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