Köln / Hamburg - Internet-Käufer sparen sich nicht nur den Fußmarsch zum nächsten Ladengeschäft, sondern bei Consumer Electronics obendrein durchschnittlich fünf bis acht Prozent.
Diese Tendenz zeigt die Studie "Preisbildung im Internet und im stationären Handel" auf. Initiiert und umgesetzt wurde die Untersuchung von den beiden Preisvergleichsfirmen eVendi.de und GetPrice.de sowie dem E-Commerce-Center Handel der Universität Köln. Die Studie vergleicht erstmals für Deutschland die Preisgestaltung in den zwei Vertriebskanälen Internet und stationärer Handel.
Wer also Schnäppchen im WorldWideWeb sucht, braucht gar nicht mehr so lange zu jagen. Preisknaller sind keine Einzelfälle mehr. Im Internet finden Verbraucher in der Regel niedrigere Preise als im Geschäft. Die maximale Preisdifferenz in der Analysestichprobe von 15 Produkten beträgt fast 20 Prozent. Faktoren, die derartige Unterschiede ergeben, können die niedrige Markteintrittsbarriere für die Internetanbieter und die geringeren Suchkosten für die Nutzer sein.
Das bequeme Einkaufen per Mausklick erfordert allerdings eine pfiffige Recherche. Denn die Preisunterschiede zwischen den Shopping-Sites sind groß - laut Studie sogar größer als im stationären Handel. Nachforschungen im Internet durchzuführen, sei dementsprechend zu empfehlen.
Die Studie liefert außerdem weitere nützliche Erkenntnisse für Liebhaber des vernetzten Einkaufens. Denn wer sparen will, kauft besser bei reinen Internethändlern. Die haben niedrigere Preise und geringere Preisdifferenzen als Unternehmen, die ihre Produkte neben dem Internet auch im Ladengeschäft vertreiben. Der Vergleich von großen und kleinen Unternehmen liefert ähnliche Ergebnisse. So sind das Preisniveau und die Preisstreuung bei kleinen Unternehmen grundsätzlich niedriger als bei großen.
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