Würzburg / Heidelberg - Der Netzwerk-Spezialist SAS steht an der Spitze des deutschen Business-Intelligence-Marktes. Zu diesem Ergebnis kommt die Lünendonk-Liste 2004, die die Umsätze der führenden deutschen Business-Intelligence (BI)-Anbieter im Jahr 2003 erfasst. Mit 129 Millionen Euro Umsatz führt demnach das Heidelberger Unternehmen das Ranking mit deutlichem Vorsprung an. So setzte SAS im vergangenen Jahr sogar mehr als doppelt so viel um wie das zweitplatzierte Unternehmen.
Für die vom Marktforschungsunternehmen Lünendonk befragten BI-Unternehmen rangiert das Thema "integrierte BI-Architektur" ganz oben auf der Prioritätenliste - es erhielt den Wert 4,8 auf einer Skala von 1 (völlig unwichtig) bis 5 (sehr wichtig). Auch die Themen "Datenmanagement, ETL (die Prozesse Extraktion, Transformation und Laden), Datenqualität" sowie "Datenanalyse und Data Mining" wurden hoch bewertet.
Und obwohl der BI-Markt im Vergleich zum Vorjahr keine nennenswerten Zuwächse verzeichnete, sieht die Umfrage zumindest das thematische Geschäft mit der Business Intelligence in Bewegung. Dabei hätten insbesondere gesetzliche Maßnahmen wie Basel II, Solvency II oder Sarbanes Oxley sowie gestiegene Anforderungen an zeitnahe Steuerungsinstrumente einen positiven Einfluss auf die Nachfrage nach entsprechenden Produkten und Services, so die Studie.
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