München - Nicht nur Heimkino-Fans, auch Videospieler profitieren von Surround-Klang. Das berichtet das Spielemagazin " GamePro" in seiner aktuellen Ausgabe. Der Grund: Ist die Konsole an eine Surround-Anlage angeschlossen, wirkt das gesamte Spielgeschehen deutlich plastischer. Beispielsweise bewegen sich Fahrzeuge "wie echt" durch das heimische Wohnzimmer und die Position gegnerischer Spielfiguren kann anhand ihrer Schrittgeräusche besser ausgemacht werden - bei Taktikspielen ein entscheidender Vorteil.
Um in den Genuss von Mehrkanal-Ton bei Videospielen zu kommen, muss die Konsole zunächst mit einem Surround-Verstärker verbunden werden. Bei der PlayStation 2 wird hierzu ein optisches Kabel benutzt. Anschließend muss in der Systemkonfiguration der PlayStation 2 der Menüpunkt "Digital Out (Optical)" auf "Ein" gestellt werden. Die Konsole beherrscht die Soundformate Dolby Digital 5.1 (allerdings nicht in Echtzeit), sowie DTS Interactive und Pro Logic II.
Die besten Sound-Fähigkeiten besitzt die Microsoft Xbox, so das Magazin. Die Xbox kann sowohl das 5.1-Kanal-Tonformat Dolby Digital als auch DTS-Klang in Echtzeit übertragen. Um das Soundpotenzial der Xbox voll auszuschöpfen, wird die Konsole über ein Videokabel mit integriertem optischen Ausgang an den Surround- Verstärker angeschlossen. Außerdem muss in der Systemkonfiguration der Xbox der Menüpunkt "Dolby Digital aktiviert" auf "Ein" gestellt sein.
Im Gegensatz zur PlayStation 2 und der Xbox kann der GameCube lediglich Stereo-Sound wiedergeben. Trotzdem ist die Darstellung von Mehrkanal-Ton möglich, vorausgesetzt, der Surround- Verstärker beherrscht das Soundformat Pro Logic II. Zur Verbindung zwischen Konsole und Verstärker wird ein Audio-Cinch-Kabel benutzt. Zudem muss in der Systemkonfiguration des GameCubes der Menüpunkt "Stereo" aktiviert sein und die Funktion "Mehrkanal-Ton" im Menüpunkt des jeweiligen Videospiels angewählt werden.
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