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Luxemburg (ssi) - Der auf Voice-over-IP (VoIP) spezialisierte Anbieter Skype ermöglicht nun auch Websites und anderen Internet-Anwendungen den Zugriff auf den Anwender-Pool seines Instant-Messaging-Services.
Die Luxemburger veröffentlichten am gestrigen Mittwoch Entwickler-Tools für ihre Anwendungen "SkypeWeb" und "SkypeNet". Dadurch beabsichtigt das Unternehmen eigenen Angaben zufolge seine Plattform all denjenigen zugänglich zu machen, die das Skype Instant Messaging - einem eher weniger bekannten Feature der Skype-Software - in ihre Anwendungen integrieren möchten.
"Wir wollen nun mal auch den Rest des Internet erschließen", erklärte Skype-Mitbegründer Janus Friis in einem Interview den neuesten Clou seines Unternehmens. Bei Skype IM (IM steht für Instant Messaging; Anm. d. Red.) handelt es sich um eine kostenfreie Anwendung, die bereits in der VoIP-Software der Luxemburger enthalten ist. Einzige Voraussetzung zur Nutzung der Software ist eine vorherige Registrierung im Skype-Netzwerk.
Laut Unternehmensinformationen nutzen heute bereits 51 Millionen registrierte Internet-Nutzer die Skype-Plattform. Wie viele Nutzer aber den integrierten Instant Messaging-Dienst verwenden, ist unklar. Hierzu machte das Unternehmen bis dato keine Angaben.
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