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London (ssi) - Die britische Regierung will dem britischen Innenministerium zufolge entschiedener gegen das Angebot von grausamer und obszöner Pornographie im Internet vorgehen.
Nach einem Gespräch zwischen Innenminister Charles Clarke und der Mutter der ermordeten Jane Longhurst - ihr Mörder hatte regelmäßig Hardcore-Pornos im Internet konsumiert - hat das Ministerium verkündet, dass es gegen Websites, die Vergewaltigungen, Erdrosselung, Folter oder Nekrophilie darstellen, künftig härter durchgreifen werde.
Derartige Websites sind zwar in Großbritannien - wie auch in Deutschland - bereits illegal. Im Ausland gehostete Angebote bleiben aber frei zugänglich. Großbritannien hatte das Thema im Vorfeld bereits mit anderen G8-Staaten und auch Internetprovidern erörtert.
Nun will man dem "Problem" mit denselben Taktiken Herr werden, die auch bereits gegen Kinderpornografie eingesetzt werden. Überdies sollen zusätzliche Polizeibeamte auf die Inhalte angesetzt werden.
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