
25. Juli 2006 15:13 Uhr
Symantec findet weitere Schwachstellen in Windows Vista
New York - Noch ist das neue Microsoft-Betriebssystem noch gar nicht auf dem Markt. Dennoch häufen sich schon die Sicherheitslücken, die IT-Experten in Windows Vista aufgespürt haben wollen. So weist der zweite Vista-Report des Anbieters Symantec auf eine Anfälligkeit in einem Feature hin, das eigentlich die Sicherheit des Betriebssystems stärken soll.
Die Rede ist von der "User Account Control" (UAC). Diese zeichnet für den Betrieb eines Vista-PCs mit eingeschränkten Nutzerrechten verantwortlich. Hintergrund des Features sind aktuelle Entwicklungen, wonach die Mehrheit der Nutzer ihren Computer im voreingestellten Administrations-Modus nutzen. Dies ist allerdings riskant: Denn Fällt der PC einer Sicherheitsattacke zum Opfer, verfügt ein Angreifer zugleich über die höchsten Nutzungsprivilegien des PC-Systems. Dies soll das UAC verhindern.
In besagtem Bericht mit dem Titel "Attacks against Windows Vista's Security Model" warnt Symantec allerdings vor mehreren Implementationsanfälligkeiten in der UAC, über die das Sicherheitsfeature ausgehebelt werden könnte. Gute Nachricht: Laut dem US-Branchendienst Cnet hat Microsoft einen Großteil der aufgedeckten Lücken inzwischen geschlossen, so dass der Nutzer zur Vista-Auslieferung zumindest auf ein halbwegs sicheres Betriebssystem hoffen kann.
|
|
|