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PDAs machen Auto-Navigationssystemen Konkurrenz
25. Mai 2005 - 10:26 Uhr

Stuttgart - Preiswert, praktisch und flexibel – PDA-Navigationssysteme sind eine attraktive Alternative zu Festeinbauten. Das Telekommunikations-Magazin "connect" hat in einer Sonderausgabe zwölf mobile Navigationssysteme auf PDA-Basis unter die Lupe genommen. Das Fazit: Kombinationen aus PDA und Navigationssoftware – so genannte Bundles – kosten einen Bruchteil eines herkömmlichen Navigationssystems und können problemlos mit wenigen Handgriffen in ein anderes Fahrzeug übernommen werden.

Eindeutiger Testsieger ist der Navigon Mobile Navigator 5. Vor allem die gestochen scharfe Kartendarstellung im 3-D-Modus setzt neue Maßstäbe. Das Modell begeistert zudem durch ausgereifte Features: Auf Wunsch warnt das System vor zu hoher Geschwindigkeit. Darüber hinaus wird an größeren Kreuzungen die Beschilderung im Display eingeblendet, was dem Fahrer die Orientierung erleichtert. Überzeugend ist auch der Preis: Die Software mitsamt GPS-Empfänger und Deutschland-Karte kostet 199 Euro, die drahtlose Bluetooth-Version und der TMC-Staumelder kosten jeweils 100 Euro mehr. Praktisch: Jeder Käufer erhält eine DVD mit sämtlichen Europa-Karten, die bei Bedarf gegen eine Gebühr frei geschaltet werden können. So steht das Navigationssystem auch im Urlaub zur Verfügung.

Zwei weitere Systeme konnten im Test zumindest preislich glänzen. Die Software Destinator PN – Dritter in der Gesamtwertung - zeigt ihre Stärken vor allem bei der Kartendarstellung im 3-D-Modus. Für Minuspunkte sorgen die uneinheitliche Menügestaltung sowie die teilweise schlecht verständliche Zieleingabe. Die reine Software kostet 139 Euro, inklusive vorbespielter 512-MB-SD-Karte 209 Euro. Ebenfalls erschwinglich ist die Software ViaMichelin Navigation (Gesamtwertung: Platz sechs). Für 199 Euro bekommt der Käufer eines der am einfachsten zu bedienenden Navigationssysteme überhaupt. Nachteil: Die Tester stellten einige Fehler oder überflüssige Ansagen bei der Zielführung fest.

PDA-Systeme sind allerdings nicht für jeden geeignet. So erfordern die Mini-Computer nicht nur Einarbeitungszeit, sondern zur Installation der Software auch einen heimischen PC. "Computer-Muffeln" raten die Experten daher, zu einem PNA-Gerät (Personal Navigation Assistent) zu greifen. Diese funktionieren nach dem "Plug & Play"-Prinzip, bei dem die Software bereits vorinstalliert ist.



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