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24. November 2008
Sparen für den Ruhestand sollte möglichst früh beginnen


Frankfurt - Wer seinen Lebensstandard auch im Ruhestand halten will, sollte strategisch planen, raten die Experten der ING-DiBa. Die monatliche Einzahlung in Fonds oder festverzinsliche Wertpapiere sei eine Möglichkeit der Altersvorsorge. Damit solle aber so früh wie möglich begonnen werden, denn was in jungen Jahren versäumt werde, lasse sich nur schwer aufholen.

Ein Beispiel der Bankfachleute: Ein 40-jähriger Sparer, der 20 Jahre lang 50 Euro in einen Aktienfonds einzahlt, kommt bei einem Wertzuwachs von jährlich sechs Prozent auf 22.789 Euro, vor Abzug der Abgeltungsteuer. Hätte er als 30-Jähriger angefangen und 30 Jahre gespart, hätte er dagegen 48.977 Euro angehäuft. Deshalb gelte am Anfang die Faustregel: den Start nicht unnötig hinauszögern und notfalls mit Minibeträgen das Sparen beginnen. Die meisten Banken und Fondsgesellschaften akzeptierten als Einstieg schon 50 Euro für einen monatlichen Sparvertrag.

Egal, ob der Anleger mit Investmentfonds, einer Lebensversicherung oder einem Ratensparvertrag fürs Alter vorsorgen wolle - er sollte es nach dem Rat der ING-DiBa per Dauerauftrag tun. Das sorge für die nötige Selbstdisziplin, man müsse sich nicht ständig neu um sein Geld kümmern. Der Sparbeitrag solle dabei möglichst am Anfang des Monats vom Girokonto abfließen, so sehe der Anleger von Anfang an, dass er im laufenden Monat weniger Geld ausgeben könne.

Staatliche Zuschüsse nutzen

Vorsorgesparer sollten zudem immer prüfen, ob sie Anspruch auf staatliche Zuschüsse haben, und diese auf jeden Fall nutzen, bevor sie in eine nicht geförderte Anlage investieren. So gibt es für alle Rentenversicherungspflichtigen Zulagen und/oder Steuervorteile bei der Riester-Rente. Selbstständige können von der Rürup-Rente profitieren.

Vorsicht ist der ING-DiBa zufolge geboten bei der Anlage in Modeprodukte, die neu auf dem Markt sind und für die gerade geworben wird. Finanz- oder Bankberater und Versicherungsvertreter seien im Prinzip Verkäufer, deren Einkommen vom Verkaufserfolg abhänge, merkt die ING-DiBa an. Anleger sollten sich an eine einfache Grundregel halten: stets exotischen, sehr speziellen und komplizierten Angeboten bei der Altersvorsorge aus dem Weg gehen.








 
 



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