München (dhg) - Das IT-Sicherheitsunternehmen Secure Computing hat vor betrügerischen E-Mails gewarnt, die vorgeben von Master Card zu stammen. Die Mails fordern die Adressaten auf, eine Phishing-Site zu besuchen, um dort wichtige Kontodaten preiszugeben. Nur 24 Stunden nachdem in den Medien über eine Sicherheitslücke bei Master Card berichtet wurde, tauchten die ersten E-Mails auf. Dies zeigt, mit welcher Geschwindigkeit Phishing-Banden aktuelle Schwachstellen zu ihren Gunsten nutzen.
Die E-Mail fordert die Kunden auf, ihre Daten zu aktualisieren, da Master Card gerne ein Update vornehmen möchte. Der Originaltext lautet wie folgt: "Dear User, during our regular update and verification of the accounts, we couldn`t verify your current information. Either your information has changed or it is incomplete. If the account information is not updated to current information within 5 days then, your access will be restricted. Go to this link below or copy and paste it on your address tool bar. Please do not reply to this e-mail as you will not receive a response. Thank you. Account Management"
"Wir haben die ersten derartigen E-Mails am 18. Juni abgefangen, einen Tag nachdem die Sicherheitsschwachstelle veröffentlich wurde", sagte Stuart Rauch, Director Product Marketing bei Secure Computing. "Erwartungsgemäß werden Phisher bald ähnliche Meldungen über Sicherheitslücken initiieren, um die User dazu zu verlocken, persönliche Informationen herauszugeben. Bankkunden und Besitzer von Kreditkarten sollten bei unaufgeforderten Emails, die angeblich von Finanzinstituten stammen, höchste Vorsicht walten lassen."
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