Göttingen (dhg) - Niemand wünscht sich diese Situation wirklich. Man sitzt am Strand und will den Lieben daheim eine kurze SMS schicken. Der Griff in die Tasche, in der nomalerweise das Handy liegt, geht jedoch ins Leere. Ist das Gerät auch nach intensiver Suche nicht auffindbar, sollte der nächste Gedanke der Sperrung der SIM-Karte gelten. "Nur mit einer SIM-Kartensperre kann vermieden werden, dass irgendjemand auf Kosten des ohnehin schon Geschädigten lange und teure Gespräche führt", erläutert Martin Müller vom Internetmagazin teltarif.
Zu diesem Zweck sollte man zusätzlich zu den normalen Reiseunterlagen unbedingt immer die wichtigsten Daten des Mobilfunkvertrages und die Nummer der Sperrhotline mitnehmen. Erfolgen kann die Sperrung über eine Hotline, per Fax, via E-Mail oder in einem mit Passwort geschützten Bereich auf der Internetseite des Anbieters. Die Kosten für die Sperre liegen je nach Anbieter oder Provider zwischen null und 15 Euro. Hinzu kommt der Betrag für die Ausstellung einer neuen SIM-Karte, der sich im Bereich von 12,50 und 25,99 Euro bewegt.
Um nicht auch noch den Verlust eines teuren High-Tech-Gerätes verschmerzen zu müssen, sollte man, wenn vorhanden, auf ein nicht so kostspieliges Gerät zurückgreifen. "Die Verwendung eines ein bis zwei Jahre alten Handys hat zudem den Vorteil, dass das hochsensible Gerät zu Hause bleibt und im Reiseland nicht den extremen klimatischen Belastungen ausgesetzt wird, die zu großen Schäden führen können", erklärt Martin Müller. Ist kein älteres Handy vorhanden oder möchte man auf die vielen Features des aktuellen nicht verzichten, sollte man gut aufpassen oder eine Versicherung für das Gerät abschließen. "Sinnvoll ist eine eigene Handy-Versicherung jedoch erst ab einem Gerätewert von 300 Euro", sagt Müller.
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