Düsseldorf - Ja auch im Mobilfunk-Sektor ist ein profitables Wachstum noch möglich. Das beweist Deutschlands zweitgrößter Mobilfunker Vodafone. Das Unternehmen legte heute morgen in Düsseldorf die Geschäftsbilanz der vergangenen zwölf Monate vor und kann mit seiner Leistung durchaus zufrieden sein.
So hat sich innerhalb von nur zwölf Monaten die Kundenzahl bei Vodafone in Deutschland um 2,2 Millionen erhöht, davon 290.000 im letzten Quartal. Die Düsseldorfer zählen damit 27,2 Millionen Deutsche zu ihren Kunden. Auch weltweit konnte Vodafone deutlich zulegen: Über die Mobilfunknetze in 26 Ländern, an denen Vodafone beteiligt ist, telefonieren inzwischen 155 Millionen Menschen, das sind zwölf Prozent organisches Wachstum in einem Jahr.
Die wichtigen wirtschaftlichen Kennzahlen wie Umsatz, Kosten und Gewinn konnte der Mobilfunker ebenfalls verbessern. Der Umsatz ist dem Geschäftsbericht zufolge um fünf Prozent auf 8,3 Milliarden Euro gestiegen. Der Gewinn kletterte demzufolge um acht Prozent auf 3,9 Milliarden Euro.
Maßgeblich beteiligt am Wachstum: Die Datendienste - allen voran UMTS. Diese machen inzwischen 18,1 Prozent des gesmten Umsatzes aus, vor einem Jahr waren es noch 17,4 Prozent. Alleine drei Prozentpunkte entfallen dabei auf die reinen Datendienste ohne Messaging. Getrieben wird der Datenumsatz vorrangig durch die wachsende Penetration mit UMTS. Bis Ende März 2005 wurden rund 360.000 UMTS-Handys und UMTS-Datenkarten verkauft.
"Der Mobilfunk ist und bleibt eine Wachstumsbranche. Wie man profitabel wachsen kann, haben wir im zurückliegenden Geschäftsjahr erneut bewiesen", resümiert Jürgen von Kuczkowski, Vorsitzender der Geschäftsführung von Vodafone D2. "Jetzt schon wird unser Wachstum maßgeblich durch UMTS bestimmt. Auch in den nächsten Jahren wird UMTS zusammen mit der zunehmenden Festnetzsubstitution für gesundes Wachstum und sichere Arbeitsplätze bei Vodafone in Deutschland sorgen."
Und Marktforscher geben ihm Recht. Aktuellen Analysen zufolge soll Vodafone schon bald den gegenwärtigen Marktführer T-Mobile von der Pole-Position im deutschen Mobilfunk-Markt verdrängen.
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