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Risiken vorprogrammiert: Illegaler Pillenhandel im Internet
24. Mai 2005 - 11:36 Uhr

Hamburg - Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt nach Angaben der ZEIT vor "Risiken und Nebenwirkungen" beim Arzneikauf in Internet-Auktionshäusern. Verbotenerweise seien im Angebot verschiedener Auktionshäuser verschreibungspflichtige Präparate wie Antibabypillen aufgetaucht.

Beim Internetauktionshaus eBay seien die Offerten erst nach ein bis zwei Tagen von der Website entfernt worden, bei anderen Anbietern habe der Sicherheitscheck sogar komplett versagt, und es sei zur Versteigerung gekommen, kritisiert der Gesundheitsexperte der Düsseldorfer Verbraucherzentrale, Wolfgang Schuldzinski.

Sorgen bereitet den Verbraucherschützern auch die - legale, aber oft allzu sorglose - Vermarktung frei verkäuflicher Medikamente. So sei es Testern gelungen, auf einen Schlag 15 Packungen eines Schmerzmittels zu ordern. Häufig würden Apotheker sogar für die Bestellung großer Mengen werben.

Der Preisvorteil gegenüber konventionellen Apotheken beträgt laut Schuldzinski "oft nur 10 oder 20 Cent und wird bei kleinen Bestellungen durch die Versandkosten aufgezehrt".



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