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Das Online-Magazin zum Thema Internet-Gesellschaft

Erschienen am: Mittwoch, den 24. März 2004


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Dreiste Lockangebote der "Nigeria-Connection" verursachen Schäden in Millionenhöhe
24.03.2004 12:29 Uhr

Eutin - Angesichts des erheblichen Betrugsrisikos warnt die Polizei vor neuen Lockangeboten durch so genannte "Nigeria-Briefe". So erfinden die Täter für eine alte Betrugsmasche ständig neue Geschichten.

Derzeit hoch im Kurs stehen scheinbar lukrative Geschäftsofferten, bei denen es zum Beispiel unter Hinweis auf die Kriegssituation im Irak um das Freisetzen von Geldquellen der ehemaligen Gewaltherrscher geht.

Dabei verfeinern die Täter ihre betrügerischen Praktiken immer mehr und bedienen sich zunehmend moderner Kommunikationsmedien wie z.B. des Internets. Auf Knopfdruck werden so millionenfach Betrugsbriefe in alle Welt versandt. Immer wieder fallen Bürger auf diese massenhaft versandten Briefe, Faxe und nunmehr auch auf E-Mails mit zwielichtigen "Angeboten" herein und verlieren dabei ihr mühselig erspartes Geld.

Schadenssummen in fünf- und sechsstelliger Höhe sind leider keine Seltenheit. Als Lohn für die geforderte, meist finanzielle Unterstützung, um an die Geldreserven zu kommen, versprechen die Täter riesige Geldsummen von zumeist mehreren Millionen Dollar. Von diesen Lockangeboten geblendet, fallen immer wieder Opfer auf die Masche der Betrüger herein.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, rät die Polizei: "Antworten Sie nie auf derartige Schreiben und nehmen Sie keinerlei Kontakte auf. Übermitteln Sie keine persönlichen Daten wie Kontonummer, Bankverbindung oder Firmenadresse." Denn diese Informationen könnten zu Verfälschungen und Betrügereien genutzt werden.


Links:
www.polizei.propk.de


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