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Nur 43% der deutschen Unternehmen schützen ihre Netzwerke mit einer Firewall
24.03.2004 11:33 Uhr
Wiesbaden - Wie das Statistische Bundesamt zum Abschluss der CeBIT 2004 am Mittwoch mitteilte, setzten 80% der Unternehmen aus den Bereichen Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe, Handel, Beherbergungs- sowie Verkehrsgewerbe, der Nachrichtenübermittlung und weiterer Dienstleistungsbereiche im Jahr 2003 Computer ein.
Ließe man das Baugewerbe, das erstmals in der Erhebung für das Jahr 2003 berücksichtigt wurde, außer Betracht, dann hat sich dieser Anteil innerhalb eines Jahres von 71% auf 78% erhöht, so das Bundesamt. Insbesondere kleinere Unternehmen mit weniger als 20 Beschäftigten hätten zu diesem Zuwachs beigetragen. Hier stieg der Anteil von 68% im Jahr 2002 auf rund 77% im Jahr 2003.
Die Zunahme war bei der Internetnutzung noch deutlicher: 73% der Unternehmen nutzen im Jahr 2003 das Internet für Ihre Geschäftsabläufe, 2002 waren es erst 62% gewesen. Bei den kleinen Unternehmen stieg dieser Anteil sogar von 58% (2002) auf 71% (2003).
Dabei hat die analoge Telefonleitung bei fast allen Unternehmen als alleinige Internetzugangsart ausgedient. Nur noch rund 5% der Unternehmen wählten sich auf diesem Weg in das Internet ein. Wesentlich verbreiteter war im letzten Jahr der Zugang über ISDN. Er war für 57% der Unternehmen alleiniger Zugangsweg. Weit mehr als ein Drittel der Unternehmen verwendeten sogar DSL oder eine andere Breitbandverbindung.
Auch in Sachen "Netzwerk-Sicherheit" liefert der Bericht des Statistischen Bundesamts einige interessante Fakten: Denn ihren Internetzugang sicherten nur rund 43% der Unternehmen mittels einer Firewall ab. 80% verwendeten eine Virenschutzsoftware. Während diese Sicherheitsvorkehrungen bei den Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten Standard waren (91% bzw. 97%), fand man sie erst bei 23% bzw. 60% der kleinen Unternehmen.
Links:
www.destatis.de
www.cebit.de |