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IBM erwartet Anstieg von Internet-Kriminalität!
24. Januar 2006 - 14:17 Uhr

Armonk - Die Internet-Kriminalität macht momentan einen grundsätzlichen Wandel durch: Weg von schwer wiegenden, globalen Sicherheitsereignissen hin zu kleineren, verborgenen Angriffen, die auf die Erpessung von Unternehmen zielen. Das stellt der Computerriese IBM im Rahmen seines neuesten Global Business Security Index Reports fest.

Dem Bericht zufolge hat sich die Mehrheit der globalen Bedrohungen im IT-Bereich im Jahr 2005 auf das mittlere Level konzentriert. Während der Zotob-Wurm internationale Aufmerksamkeit erregte, indem er bekannte Medienorganisationen angriff, ist die Zahl der Malware gegenüber dem Vorjahr generell zurückgegangen. Der Auslöser für kriminelle IT-Attacken, Spam-Mails und Malware wurde letztes Jahr ziemlich deutlich. Die medienwirksame Verhaftungen mehrer Cyberhacker zeigte, dass diese Verbrechen Teil der organisierten Kriminalität sind.

"Der Rückgang tief greifender Attacken im Jahr 2005 ist konträr zur landläufigen Ansicht, dass die Hauptbedrohung auf persönlichen Daten liegt. IBM glaubt, dass sich das geändert hat - mit steigendem Sicherheitsschutz bei den meisten Systemen und härteren Strafen, treten kluge und organisierte Profitjäger an die Stelle von jungen und vor allem neugierigen Cyberhackern", erläutert Cal Slemp, Vizepräsident von IBM Security. Dies bedeute, dass die Attacken vermutlich gezielter, mit höherem Schaden erfolgen werden. Weltweit müssten private und öffentliche Organisationen schneller agieren und einander unterstützen, um dieser wachsenden Herausforderung erfolgreich entgegentreten zu können, fordert Slemp.



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Freitag, 09. Januar 2009







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