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23. Oktober 2006

Briten fürchten Internet-Kriminalität mehr als traditionelle Straftaten



München - Wie eine aktuelle Umfrage in Großbritannien zeigt, machen sich viele Internetnutzer mehr Sorgen um die Sicherheit ihrer Daten bei der Internetnutzung als darum, Opfer traditioneller Straftaten zu werden. Am größten ist die Angst vor Betrügereien mit Bank- und Kreditkarten. Darauf weist die Initiative GeldKarte hin.

Nach dem Bericht von Get Safe Online sagten 21 Prozent der Befragten, sie hätten Angst vor Internetkriminalität, nur 16 Prozent fürchteten sich vor einem Einbruch. An erster Stelle liegt die Sorge vor Betrügereien mit Bank- oder Kreditkarten. Tatsächlich zeigte ein Test von BBC News, dass ein mit dem Internet verbundener PC mit einem Windows-Betriebssystem durchschnittlich alle 12 bis 15 Minuten angegriffen oder nach Sicherheitslücken abgesucht wird.

Die britische Umfrage stellt weiter fest, dass 24 Prozent der Befragten Briten aus diesen Gründen kein Online-Banking mehr betreiben wollen. Auch in Deutschland wird das Online-Konto immer beliebter: Vier von zehn Bundesbürgern wickeln ihre Bankgeschäfte im Internet ab. Im Jahr 2004 waren 33 Millionen Konten online.


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