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Duisburg (dhg) - Spam ist zu einer regelrechten Plage geworden und ist nicht einfach nur lästig, sondern führt in Unternehmen mittlerweile zu großen finanziellen Schäden. Laut einer Spam-Filter-Software-Auswertung aus dem Jahr 2002 betrugen die Kosten allein in den USA 9 Millarden Dollar. In 2003 waren schon 40 Prozent der im Umlauf befindlichen E-Mails Spam und jeder User erhielt im Durchschnitt 2.200 Spam Mails im Jahr. Heute schätzen Experten den Anteil von Spam-Mails am E-Mail-Aufkommen auf 70 bis 80 Prozent.
Und als ob die lästigen Werbebotschaften, unter den vor allem die Bandbreite von Unternehmensnetzwerken zu leiden hat, nicht schon genug des Guten sind, können diese E-Mail-Fluten zusätzlich auch noch dazu benutzt werden, um Viren zu verbreiten: Man hänge ein simples Attachment an die E-Mail mit einem Link zu einer Webseite oder direkt mit einem Virus - mit etwas Glück verbreitet sich der Schädling so auf tausenden Rechnern.
Eines steht jedenfalls fest: Solange es Nutzer gibt, die auf derartige Werbebotschaften reagieren und sich zum Kauf der beworbenen Artikel verführen lassen, wird der Anteil der Spam-Mails noch weiter steigen.
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