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Deutsche Unternehmenfordern mehr Transparenz bei Mobilfunk-Tarifen
23. Juni 2005 - 15:06 Uhr

München (dhg) - Zwei Drittel der deutschen Unternehmen machen sich Sorgen um die steigenden Kosten der mobilen Kommunikation, mehr als 70 Prozent würden es begrüßen, ihre Leistungen nur noch von einem einzigen Mobilfunkanbieter zu beziehen. Dies hat eine Studie ergeben, die der Netzwerk- und IT-Dienstleister BT in Auftrag gegeben hat. Die Ergebnisse unterstreichen den Stellenwert, den das Thema "mobiles Arbeiten" in Deutschland einnimmt: In 98 Prozent der befragten deutschen Unternehmen wurde angegeben, dass sich mobile Arbeitsformen in den kommenden Jahren weiter durchsetzen werden. Zugleich sahen 9 von 10 Befragten die konkrete Notwendigkeit, die schnell steigenden Kosten in den Griff zu bekommen.

Die Umfrage wurde in Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und in Skandinavien durchgeführt. Und mehr als die Hälfte der befragten europäischen Unternehmen sind der Ansicht, dass sich die Kosten der mobilen Kommunikation bis zum Jahre 2007 um bis zu 25 Prozent erhöhen werden. In Deutschland erwartet jeder Zehnte Befragte einen Anstieg der Mobilkosten um bis zu 50 Prozent. Im Vergleich zu den übrigen europäischen Ländern gehen deutsche Unternehmen bei der Auswahl des Mobilfunkproviders offenbar am wenigsten systematisch vor: Ein Drittel gab an, mehr als einen Provider zu nutzen, viele Firmen nutzen sogar drei oder vier Anbieter. Dementsprechend sahen die meisten Befragten hier Verbesserungspotential: 72 Prozent fänden es vorteilhaft, nur bei einem einzigen Anbieter einzukaufen.

Ungeachtet aller Bedenken sind die Unternehmen in Europa anscheinend von den generellen Vorteilen der mobilen Kommunikation im Hinblick auf Produktivität und geschäftlichen Nutzen überzeugt. Etwa drei Viertel aller Unternehmen in Europa sind sich darin einig, dass die Vorteile des mobilen Arbeitens die Kosten rechtfertigen. 88 Prozent der deutschen Befragten sind der Meinung, dass die Mobilkommunikation ein produktiveres Arbeiten ermöglicht. "In der heutigen vernetzten Wirtschaft sind die Unternehmen zunehmend von der Mobilkommunikation abhängig. Umso erstaunlicher ist es, dass viele Firmen unsystematisch bei verschiedenen Lieferanten einkaufen. Das führt zu ungünstigen Tarifen und mangelnder Kostentransparenz", erläutert Christian Vogl, General Manager Mobility Implementation bei BT.



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Samstag, 10. Januar 2009







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