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BITKOM: ITK-Politik braucht mehr Strategie
23. Juni 2005 - 15:04 Uhr

Berlin (dhg) - In der ITK-Politik besteht aus Sicht der Informations- und Telekommunikationswirtschaft (ITK) erheblicher Handlungsbedarf. Das zeigt der Bericht "Monitoring Informationswirtschaft", der heute vom Bundeswirtschaftsministerium vorgelegt wurde. "Es reicht nicht aus, eine Ansammlung von Daten und Handlungsempfehlungen zu präsentieren. Die Bundesregierung muss aus den gewonnenen Erkenntnissen eine konsistente Politik entwickeln", sagte Willi Berchtold, Präsident des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). "Wir brauchen eine langfristig angelegte Politik, die über Ressortgrenzen hinweg agiert und die unterschiedlichen Politikebenen integriert." Dazu sei eine neue Sichtweise in der Politik notwendig.

Der Verband fordert, gezielt Technologiefelder auszubauen, die international hohe Wachstumschancen bieten und an die vorhandenen Stärken der deutschen ITK-Branche anknüpfen. Dazu zählen unter anderem die Bereiche RFID-Technologie, Sicherheitstechnik, Telematik-Systeme, Embedded Systems und bestimmte Software-Felder. Hierzu sind Programme zu entwickeln, die von der Bildung über Forschungsförderung, der Wachstumsfinanzierung bis zur Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen reichen. Diese Maßnahmen müssten wiederum beginnend im Bund über die Länder bis hinein in die Gemeinden an den Unternehmensstandorten umgesetzt werden. "Die Politik muss diese Schlüsselbranche flankieren, um die Voraussetzungen für mehr Wachstum und Beschäftigung in Deutschland zu schaffen", sagte Berchtold.



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