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Gute MP3-Player in der Minderheit
22. Dezember 2005 - 13:00 Uhr

Berlin - Ob beim Joggen, auf dem Weg zur Schule oder ins Büro - wer dabei Musik hören will, für den sind MP3-Player mittlerweile unverzichtbar. Für Jugendliche gehören diese kleinen Geräte neben dem Handy sogar fast zur technischen Grundausstattung. Die Stiftung Warentest hat jetzt 20 aktuelle Modelle geprüft: darunter MP3-Player mit Flash- und Festplattenspeicher, mit Fotowiedergabe und/oder Videowiedergabe. Ergebnis: Nur sechs Player im Test schnitten "gut" ab, alle anderen "befriedigend".

Wichtigstes Kriterium der Tester war die Tonqualität. Diese lässt sich bei fast allen geprüften Playern verbessern, wenn statt der mitgelieferten Kopfhörer hochwertigere genutzt werden. Die Zusatzfunktionen der Player überzeugten die Tester allerdings nicht so recht. Das in viele Spieler eingebaute Radio ist vom Klang her nicht überzeugend. Besonders wenn vom Radio Sendungen aufgenommen werden, sind Störgeräusche wie Rauschen und Zwitschern ärgerlich. Auch mit der Fotowiedergabe waren die Tester nicht zufrieden. Zwar hat fast jedes zweite Gerät im Test ein Farbdisplay, die Darstellung von Fotos ist aber meist klein, pixelig und verzerrt.

Und wer sich die Musik für seinen MP3-Player aus dem Internet herunterladen will, fährt laut Stiftung Warentest mit Musicload und AOL am besten. Beide machten unter 12 geprüften Anbietern Einkauf, Herunterladen und Bezahlen am einfachsten und bestechen durch informative Websites sowie viele Titeltreffer im Repertoirecheck.



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