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Das Online-Magazin zum Thema Internet-Gesellschaft

Erschienen am: Donnerstag, der 22. April 2004


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Banken: Onlinekunden nur unzureichend informiert
22.04.2004 16:31 Uhr


Berlin - 84 Prozent der deutschen Internetnutzer nutzen für ihre Bankgeschäfte auch Internet oder Telefon. Doch nur jeder Dritte fühlt sich dabei ausreichend über seine Rechte informiert.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Internet-Trendumfrage von Mummert Consulting und dem Spezialisten für Umfrage- und Beschwerdemanagement-software Inworks.

Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung soll nun dafür sorgen, dass Kunden von den Geldinstituten besser über ihre Rechte informiert werden. Auch ein zweiwöchiges Widerrufsrecht müssen die Geldhäuser ihren Kunden im Netz und am Telefon einräumen. So soll das Vertrauen der Verbraucher bei Finanzgeschäften außerhalb der Filialen gestärkt werden.

Die Kunden begrüßen die neuen Richtlinien zum Verbraucherschutz. 62 Prozent der Befragten, die über den Gesetzentwurf Bescheid wissen, werden nach der Einführung der neuen Vorschriften öfter das Internet oder das Telefon für ihre Bankgeschäfte nutzen.

Das wichtigste elektronische Finanzgeschäft bleibt dabei die Überweisung: 97 Prozent der befragten Internetnutzer werden sie zukünftig auch elektronisch abwickeln. 64 Prozent können sich vorstellen, nach den Gesetzesänderungen auch mit Wertpapieren via Internet oder Telefon zu handeln. Für Kredite und Kontoeröffnungen suchen die Verbraucher aber weiterhin eher das direkte Gespräch mit den Beratern einer Bank.

Auch für die Banken wird sich das gestiegene Verbrauchervertrauen rechnen. Für die Geldinstitute bedeutet das weniger Kosten, da durch Online-Transaktionen weniger Personal in den Filialen notwendig ist. Die Standardtransaktionen wie Überweisungen oder Wertpapiergeschäfte lassen sich zudem kostengünstig von Transaktionsbanken erledigen.


Links:
www.mummert-consulting.de


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