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Virtuelle Beraterin Luca hilft Jugendlichen bei der Suche nach ihrem Ausbildungsplatz
22.03.2004 11:17 Uhr
Berlin - Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren, zur Zeit ihrer Berufswahl, kennen sich meist im Internet gut aus. Was sie häufig aber nicht wissen ist, in wie vielen interessanten und häufig viel zu wenig bekannten Berufen sie eine Ausbildung absolvieren können. Daher bewerben sich nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums mehr als ein Drittel aller ausbildungswilligen jungen Menschen für eine Ausbildung in nur sechs Berufen - darunter Einzelhandelskaufmann, Bürokaufmann, zur Verkäufer/-in, Arzthelferin, zum Friseur oder Koch. Das ist ein Grund dafür, dass viele Jugendliche letztlich ohne Lehrstelle bleiben.
Tatsächlich gibt es aber etwa 350 verschiedene Ausbildungsberufe. Um diese bei den jugendlichen Internet-Usern bekannter zu machen und sie über die jeweiligen Anforderungen und Chancen zu informieren, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) jetzt Luca, die virtuelle Ratgeberin bei der Berufswahl, auf seiner Internetseite aus der Taufe gehoben.
Die virtuelle Job-Beraterin kann per Klick über die Website des Ministeriums aufgerufen werden. Über ein Interface kann der Nutzer mit Luca kommunizieren und erhält zahlreiche Informationen über geeignete Berufsausbildungen sowie entsprechenden Profile.
Diese virtuelle Beratung könne aber das eigentliche Berufsberatungsgespräch, etwa in den Arbeitsagenturen, nicht ersetzen, weiß ein Sprecher des BMWA. "Sie kann aber Hilfestellung bei der ersten Orientierung in Richtung Ausbildungsplatz leisten und so dazu beitragen, dass sich die schwierige Situation auf dem Ausbildungsmarkt im Interesse unserer Jugendlichen entspannt."
Links:
www.bmwa.bund.de
www.luca.bmwa.bund.de (Direkt zu Luca) |