Dienstag, der 22. Januar 2008
Tore von Germania Dattenfeld beschäftigen DFB-Bundesgericht
Frankfurt - Das DFB-Bundesgericht wird am morgigen Mittwoch aller Voraussicht nach den "Tore-Streit" zwischen den beiden Oberligisten Germania Dattenfeld und SV Straelen entscheiden. Die Germania hatte Revision gegen ein Urteil des WFLV-Verbandsgerichts eingelegt, wonach das ursprünglich am 12. August 2007 zwischen den beiden Mannschaften ausgetragene Meisterschaftsspiel der Oberliga Nordrhein aufgrund "zu niedriger Tore" wiederholt werden müsse.
Vor der Partie im "Germania Sportpark" war den Gästen aus Straelen aufgefallen, dass die Tore auf dem Spielfeld der Hausherren zu niedrig waren. Der Ausmessung durch Schiedsrichter Frank Perschke zufolge wichen beide Tore in der Tat deutlich von der vorgeschriebenen Höhe von 2,44 Meter ab. Das Spiel wurde nach einer Erörterung der Sachlage zur vorgegebenen Zeit angepfiffen und endete 4:0 (3:0) für Germania Dattenfeld. Der SV Straelen legte Einspruch gegen die Wertung des Spiels ein. Diesem wurde in zweiter Instanz entsprochen.
Beobachter stufen die Erfolgschancen der Dattenfelder als gering ein. Sie gehen davon aus, dass das DFB-Bundesgericht das Urteil aus der Vorinstanz in großem und ganzem bestätigen wird. (ol.nordrhein@net-tribune.de)