Die Bahn ist nach eigener Auskunft auf den Wintereinbruch vorbereitet. Über 300 Mitarbeiter würden bundesweit in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt, um in kurzer Zeit mögliche Schäden beseitigen zu können, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Die Winterdienste seien mit zusätzlichem Personal besetzt, das für Räum- und Streuarbeiten eingesetzt werden könne.
Um Reisende in jedem Fall an ihr Ziel bringen zu können, habe die Bahn für den Notfall bereits Buskontingente geordert und halte zusätzliche Dieselloks vor, die etwa bei Oberleitungsschäden eingesetzt werden können, hieß es. Auch in den Betriebszentralen sorgten zusätzliche Mitarbeiter für einen möglichst reibungslosen Betriebsablauf sowie eine schnelle Information der Reisenden. Auf den Bahnhöfen würden zusätzliche Servicemitarbeiter bereitstehen.
Die Bahn wies allerdings darauf hin, dass sie weniger anfällig für wetterbedingte Einflüsse sei als andere Verkehrsmittel. Dennoch könne es in Folge des Unwetters - beispielsweise durch umgestürzte Bäume - zu Beeinträchtigungen des Bahnbetriebs kommen.
