Dem Verkauf der italienischen Fluggesellschaft Alitalia hat nun auch der zuständige Insolvenzverwalter zugestimmt. Augusto Fantozzi erklärte am Donnerstag in Rom, er habe das Angebot der Investorengruppe um Piaggio-Chef Roberto Colaninno angenommen. Die EU-Kommission hat dem Verkauf für 1,052 Milliarden Euro bereits in der vergangenen Woche zugestimmt, die italienische Regierung gab am Mittwoch grünes Licht.
Die Investorengruppe CAI Compagnia Aerea Italiana will Flugrouten und mehr als 3.000 Arbeitsplätze streichen, aber auch rund 1,1 Milliarden Euro neu investieren. Zudem soll Alitalia mit der deutlich kleineren Fluggesellschaft AirOne fusioniert werden. Bereits im Dezember soll die neue Fluglinie ihren Betrieb aufnehmen.
Den von der Entlassung bedrohten Mitarbeitern will die Regierung einen Sozialplan anbieten, der bis zu acht Jahre eine Lohnfortzahlung von 80 Prozent garantiert. Alitalia hat rund 20.000 Angestellte, bei AirOne sind es 3.500.
