
21. November 2008
Außenamt betreut Deutsche nach Festnahme im Kosovo
Berlin - Nach der Festnahme von drei Deutschen im Kosovo wegen des Verdachts eines Sprengstoffanschlags auf das EU-Hauptquartier in Pristina hat das Auswärtige Amt die konsularische Betreuung der Beschuldigten übernommen. Ministeriumssprecher Andreas Peschke sagte am Freitag in Berlin, man habe über die deutsche Botschaft Kontakt zu den Verdächtigen aufgenommen. Details zur Identität, dem Alter oder den Tatvorwürfen berichtete er nicht.
Nach Angaben des örtlichen Polizeisprechers Veton Elshani wurde das Trio von einer Anti-Terror-Einheit festgenommen. Sie werden verdächtigt, an dem Angriff auf das EU-Gebäude am vergangenen Freitagnachmittag beteiligt gewesen zu sein, bei dem ein Sprengsatz gegen das Gebäude geschleudert wurde. Verletzt wurde niemand, es blieb bei geringem Sachschaden.

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