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21. November 2008
Aigner will Anleger besser vor schlechter Beratung schützen


Berlin - Die neue Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner will Anleger, die sich falsch beraten fühlen, künftig besser schützen. «Wir prüfen gerade, ob und wie man die Beweislast umdrehen kann», sagte die CSU-Politikerin der «Bild»-Zeitung. «Damit diejenigen, die sich schlecht beraten fühlen, dies nicht mühsam nachweisen müssen. Vielmehr sollte der Berater belegen müssen, dass richtig informiert wurde.» Das gelte etwa für Lebensversicherungen oder Wertpapiere.

Beim Internethandel will die Ministerin für einen besseren Datenschutz sorgen. «Bisher muss der Internetnutzer bei Käufen automatisch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bestätigen», erklärte sie. «Damit akzeptiert er meist automatisch, dass seine Daten weitergegeben werden dürfen.» Das will Aigner ändern: Künftig solle man die AGBs bestätigen und getrennt entscheiden können, ob Daten gespeichert oder weitergegeben werden dürfen.








 
 



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