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21. November 2008
Rauchen in Schwangerschaft verdoppelt Risiko für Gaumenspalten


Frankfurt - Rauchen während der Schwangerschaft verdoppelt das Risiko, dass das Kind mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte zur Welt kommt. Das Nikotin aus dem Tabakrauch verenge die Blutgefäße und gefährde die Versorgung des heranwachsenden Kindes mit Sauerstoff und Nährstoffen, erklärt der zweite Vorsitzende des Berufsverbandes der Frauenärzte, Klaus König: «Dies mag neben den direkten schädlichen Auswirkungen von Nikotin, dessen Abbauprodukten und anderen Schadstoffen im Tabakrauch beim Auftreten von Fehlbildungen eine Rolle spielen.»

Etwa jedes 500. bis 600. Kind wird Schätzungen zufolge mit solch einer Fehlbildung geboren, die inzwischen als gut behandelbar gilt. Die Behandlung sollte sofort beginnen, da ohne rechtzeitiges chirurgisches Eingreifen auch das Wachstum des Kiefers, die Nahrungsaufnahme, das Gehör und die Sprachentwicklung beeinträchtigt werden können. Die Therapie dauert in aller Regel bis zum Erwachsenenalter.








 
 



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