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21. August 2008
(Update) - Deutsches Schiff vor Somalia von Piraten entführt


Kuala Lumpur - Die Piraterie vor der somalischen Küste hat am Donnerstag ein noch nie dagewesenes Ausmaß erreicht: Bewaffnete Piraten brachten im Golf von Aden drei Schiffe in ihre Gewalt, darunter einen deutschen Frachter, teilte ein Sprecher der Internationalen Seefahrtsbehörde (IMB) in Kuala Lumpur mit. Der Leiter der für Piraterie zuständigen IMB-Abteilung Noel Choong, appellierten an die Vereinten Nationen, für die Sicherheit in der vielbefahrenen Schifffahrtsstraße zu sorgen.

Der deutsche, unter der Flagge von Antigua und Barbuda fahrende Frachter sei in demselben Gebiet angegriffen worden, in dem zuvor ein japanischer Tanker und ein iranisches Schiff von Piraten aufgebracht worden sei, sagte Choong. Drei Kaperungen an einem Tag: «Das hat es noch nicht gegeben», sagte er. Sein Zentrum in Kuala Lumpur habe von einem vorbeifahrenden Schiff den Notruf des deutschen Frachters weitergeleitet bekommen.

«Wir rufen die UN Und die internationale Gemeinschaft dringend auf, ernsthaft gegen diese Bedrohung vorzugehen», sagte Choong. Die Lage vor der Küste Somalias sei sehr gefährlich geworden - allein in der ersten Jahreshälfte habe es 24 Angriffe gegeben. Und seit dem 20. Juli (richtig) habe es bereits sieben Pirateriefälle gegeben. Am Dienstag sei bereits ein malaysischer Palmöltanker aufgebracht worden. Ein multinationale Marineverband mit Kriegsschiffen der USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada und Pakistan sei informiert und werde eingreifen, sagte Choong weiter.








 
 



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