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21. August 2008
Britischer Premierminister Brown besucht Truppen in Afghanistan


Kabul - Der britische Premierminister Gordon Brown hat Soldaten seines Landes in Afghanistan besucht und ihre Arbeit als Beitrag zur Demokratie gewürdigt. Die Truppen seien Teil eines wichtigen Prozesses, sagte Brown nach einem Bericht der Nachrichtenagentur PA am Donnerstag in der Provinz Helmand. Afghanistan werde ein demokratisches Land frei von Terrorismus, in dem die Menschen auf eine bessere Zukunft hoffen könnten.

«Sie wissen, dass Sie an der Front im Kampf gegen die Taliban stehen», erklärte Brown an die Soldaten gewandt. «Sie wissen, dass Sie mit ihrer Arbeit Terrorismus auf den Straßen von Großbritannien verhindern.» Der Premierminister flog später zu einem Treffen mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai in die Hauptstadt Kabul weiter, wie eine Sprecherin der britischen Botschaft dort sagte.

Es ist Browns zweiter Besuch im Land seit seiner Amtsübernahme. Großbritannien hat rund 8.500 Soldaten in Afghanistan stationiert, die meisten von ihnen in der Provinz Helmand. Brown wollte nach dem Besuch in Afghanistan zu den Olympischen Spielen nach Peking weiterfliegen.

Die Zahl der Anschläge von Aufständischen in Afghanistan in diesem Jahr ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 50 Prozent gestiegen. Erst am Dienstag waren zehn französische Fallschirmjäger bei Angriffen der Taliban getötet worden.

30 Aufständische getötet

Die Koalitionstruppen meldeten am Donnerstag den Tod von 30 Aufständischen bei Gefechten in Ostafghanistan. Die Aufständischen hätten die Soldaten am Mittwoch in Kämpfe verwickelt, bis bei einem Luftangriff eine feindliche Stellung zerstört worden sei, hieß es in einer Erklärung. Rund 200 Zivilpersonen seien zuvor aus dem Gebiet geflüchtet. Ebenfalls am Mittwoch kamen drei polnische Soldaten bei einem Bombenanschlag in der Provinz Ghasni ums Leben, wie das Verteidigungsministerium in Warschau erklärte. Ein vierter Soldat wurde verletzt.








 
 



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