München - Das Prestige-Rennen um den ersten PC-Prozessor, der intern zwei Recheneinheiten enthält, hat AMD kürzlich knapp gegen Intel verloren. Doch bei den zentralen Systemen einer IT-Abteilung, den Servern, hat AMD nun mit seinen neuen Doppelkern-Opteron-Prozessoren die Nase weit vorn. Das berichtet das Webzine tecCHANNEL in seiner heutigen Ausgabe.
AMD hat in die neuen Prozessoren für den professionellen Einsatz zwei Recheneinheiten in einen Chip integriert. Von außen lässt sich der so genannte Doppelkern-Opteron nicht von bisherigen Prozessoren unterscheiden. Doch in einem ersten Test bei den Server-Experten zeigte der neue Prozessor, was in ihm steckt: Tauscht man in bestehenden Systemen den bisherigen Opteron gegen die so genannte Dual-Core-Version aus, verdoppelt sich die Rechenleistung.
Mit den im AMD-Werk in Dresden gefertigten Doppelkern-Prozessoren sind leistungsfähige Rechner zu einem deutlich günstigeren Preis als bisher möglich. Erste Systeme von namhaften Herstellern wie HP, IBM, und Sun werden in Kürze erhältlich sein.
|