
21. März 2006 10:56 Uhr
Die kommerzielle Suche als Instrument für das Branding
München - Die Vorteile des Suchmaschinenmarketing haben sich inzwischen herumgesprochen: Schneller, jederzeit steuer- und messbarer Return on Investment, 100-prozentige Zielgruppengenauigkeit sowie volle Prozess- und Kostenkontrolle. Die Gründe für den großen Erfolg dieses Marketinginstruments liegen auf der Hand: Mehr als 25 Millionen Verbraucher in Deutschland kaufen regelmäßig im Internet ein und verwenden vor circa jedem zweiten Online-Kauf eine Suchmaschine zur Entscheidungsfindung.
Isabell Wagner, Geschäftsführerin und Sales Director von Yahoo! Search Marketing, ist sich sicher, dass für Werbetreibende neben dem primären Ziel "Direktabsatz" beim "Suchmaschinen-Marketing" auch das Branding immer mehr in den Vordergrund rückt: "Die kommerzielle Suche mit ihrem Pay-per-Click-Modell dient vornehmlich Transaktionen und dem Abverkauf. Der Kunde zahlt dabei ja auf cost per click-Basis, also nur für die Vermittlung von qualifizierten Kontakten."
Marktforschungsergebnisse verschiedener Quellen bestätigten aber, was Experten für Suchmaschinenmarketing seit jeher wissen: Dass die kommerzielle Suche auch verstärkt für die Markenbekanntheit eingesetzt wird und gute Suchergebnisse einen positiven Effekt auf das Image eines Unternehmens haben, so Wagner. Eine vordere Platzierung in den Suchergebnislisten steigert einer Studie des Unternehmens eMarketer zufolge die Markenbekanntheit um durchschnittlich 14 Prozent. Immerhin: schon 62 Prozent der Werbetreibenden verfolgen explizit dieses Ziel und geben der Markenbekanntheit damit einen noch höheren Stellenwert als dem Abverkauf und der Generierung von Kontakten.
"Allerdings sollte man bedenken, dass es dabei auch auf die Position ankommt. Ein Unternehmen erreicht auf den Plätzen drei bis fünf zwar immer noch sehr gute Konversionsraten, ist das Marketingziel aber Branding, empfiehlt sich einer der Spitzenplätze", meint Wagner.
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