
21. März 2006 08:44 Uhr
Kaspersky tritt Microsoft's "Virus Information Alliance" bei
München - Der IT-Security-Dienstleister Kaspersky ist der Virus Information Alliance (VIA) von Microsoft beigetreten. Bei der VIA handelt es sich um ein internationales Programm zum Informationsaustausch über Schadprogramme, das vom Software-Riesen ins Leben gerufen wurde.
Hauptziel der Allianz ist die Zusammenarbeit mit Industriepartnern, um Microsoft-Kunden Informationen zu neuen Virenbedrohungen zugänglich machen zu können. Seit seiner Gründung im Jahr 2003 fungiert das Bündnis als effektives Medium zum Austausch von Daten zu Malware und technischen Informationen. Unter den Mitgliedern der Allianz finden sich neben Microsoft die zehn weltweit führenden Antivirus-Unternehmen.
"Die Virenindustrie hat sich in letzter Zeit stark gewandelt - die Script-Kiddies und Virus-Hooligans von früher sind durch organisierte, kriminelle Gruppen abgelöst worden", so Eugene Kaspersky, Head of Antivirus Research bei Kaspersky Lab. "Der Einsatz von Schadcode zum Zweck der finanziellen Bereicherung hat die Zahl der Viren stark ansteigen lassen. Wir bei Kaspersky Lab analysieren mittlerweile im Schnitt mehr als 150 Viren pro Tag, wobei es vor einem Jahr gerade einmal halb so viele waren. Da die meisten dieser Viren für die Windows-Plattform geschrieben werden, gehen wir davon aus, dass wir durch den Informationsaustausch über die VIA die Sicherheit für Windows-User erhöhen können."
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