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20. November 2008

Sixt wirft Regierung und Banken «Sauerei» vor



München - Der Vorstandschef und Mehrheitsaktionär des größten deutschen Autovermieters, Erich Sixt, hat Bundesregierung und Banken scharf kritisiert. Es sei «eine Sauerei», dass die Regierung die Bilanzierungsregeln nur für eine einzige Branche erleichtert habe, sagte Sixt am Donnerstag in Pullach. Und es sei skandalös, dass die Banken jetzt auf 380 Milliarden Euro Liquidität säßen und der übrigen Wirtschaft Kredite zu vernünftigen Konditionen trotzdem verweigerten. Das zeige, «was passiert, wenn Politiker überhastet handeln», sagte Sixt.

Die Banken gäben die Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht an ihre Kunden weiter. Hier müsse die Politik handeln. Trotz vieler Horrormeldungen könne er «die Hysterie, die ausgebrochen ist, nicht ganz begreifen», sagte der 64-jährige Unternehmer. Er habe schon schlimmere Krisen erlebt. «Wir bekommen eine Rezession nur, weil wir eine Rezession wollen, weil jeder davon spricht», sagte Sixt.




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