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20. November 2008
Bianca Jaggers Ring beschäftigt nun die Justiz


Frankfurt - Der Streit um Finderlohn für Bianca Jaggers Platinring wird nun wohl die Justiz beschäftigen. Paul Kreuzberger, der Anwalt des Finders, wurde am Donnerstag von der österreichischen Nachrichtenagentur APA mit der Bemerkung zitiert, dass er Jaggers Wiener Anwalt auf Unterlassung rufschädigender Aussagen verklagt habe. Dieser habe zur Forderung von 10.000 Euro Finderlohn erklärt, dass Jagger keine Scheinansprüche befriedigen wolle.

Bianca Jagger und ihr Anwalt begründen die Weigerung damit, dass der Finder den angeblich 200.000 Euro teuren Platinring erst «massiv verspätet» - acht Tage nach Beginn der Medienberichte - abgegeben habe. Der Finder hatte damals erklärt, er habe den Ring für wertlos gehalten und seiner Tochter zum Spielen gegeben. Als er durch die Medien erfahren habe, wie wertvoll der Ring sei, habe er ihn aber sofort abgegeben. Kreuzberger sagte, die Ansprüche auf Finderlohn müssten bei einem Gericht in London geltend gemacht werden. Er werde sich dort nach einem Rechtsvertreter umsehen.

Die Menschenrechtsaktivistin Jagger hatte den mit einem 15-Millimeter-Aquamarin und kleinen Brillanten verzierten Ring Ende August beim Besuch der Salzburger Festspiele verloren. Zwei Wochen später brachte der Finder ihn zur Polizei. Erst jetzt, vergangenen Dienstag, wurde das Schmuckstück «von einer befugten Person abgeholt», wie APA bei der Polizei erfuhr.








 
 



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