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20. November 2008
Mehr Einnahmen im öffentlichen Nahverkehr


Wiesbaden - Fahrgäste von Bus und Bahn haben im vergangenen Jahr tiefer in die Tasche greifen müssen. Die Unternehmen des öffentlichen Nahverkehrs steigerten ihre Einnahmen aus Ticketverkäufen 2007 um 2,7 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro. Die Zahl der Fahrten kletterte um 0,8 Prozent auf 10,6 Milliarden, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag vorrechnete.

Damit setzte sich der Trend der vergangenen Jahre fort. 2004 lag die Zahl der Fahrgäste noch bei 10,3 Milliarden, 2005 waren es 10,4 Milliarden.

Die durchschnittliche Länge einer Fahrt im öffemntlöichen Personennahverkehr betrug im vergangenen Jahr 9,4 Kilometer. Die Beförderungsleistung stieg um 1,0 Prozent auf 99,6 Milliarden Personenkilometer. Dagegen gingen die Fahrleistungen um 0,9 Prozent auf 3,4 Milliarden Fahrzeugkilometer zurück.

Die Fahrgastzahlen blieben bei allen Verkehrsmitteln relativ konstant. Die 65 Unternehmen mit Eisenbahnnahverkehr verzeichneten leichte Einbußen von 0,2 Prozent, während die 62 Straßenbahnunternehmen (plus 0,4 Prozent) und die 2.590 Unternehmen mit Busnahverkehr (0,1 Prozent) geringe Zuwächse erzielten.

82 Prozent der ÖPNV-Unternehmen waren den Angaben zufolge in privatem Eigentum. Knapp zwei Drittel (64 Prozent) aller Unternehmen verzeichneten weniger als 250.000 Fahrgäste im Jahr, insgesamt beförderten sie nur jeden 100. ÖPNV-Kunden. Dagegen entfielen auf die Linien der 19 größten Unternehmen 52 Prozent des gesamten Fahrgastaufkommens.








 
 



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