
20. November 2008
Peugeot-Citroen will 2.700 Stellen streichen
Paris - Der französische Autobauer Peugeot-Citroen sieht sich wegen der Absatzkrise zum Abbau von 2.700 Stellen gezwungen. «Wenn wir nichts tun, wäre auf lange Sicht das Überleben des Konzerns mit seinen 200.000 Mitarbeiten bedroht», erklärte Peugeot-Citroen am Donnerstag. Der Jobabbau soll weitgehend ohne betriebsbedingte Kündigungen vorgenommen werden. Neben den Stellenstreichungen will der Konzern 900 Mitarbeiter von der Fabrik in Rennes an andere Produktionsstandorte verlegen, weil sich die dort hergestellten Sedans nicht wie geplant verkaufen würden.
Seit Juli sind die Verkaufszahlen der europäischen Autobauer im freien Fall, weswegen die Bundesregierung bereits Steuererleichterungen zur Stützung der Branche beschlossen hat. Bei Peugeot-Citroen werde der Absatz im vierten Quartal um 17 Prozent einbrechen, hieß es in der Erklärung. «Diese Rezession wird 2009 anhalten und zu einem weiteren Verkaufsrückgang von 10 Prozent für den europäischen Markt führen.» Die Unternehmensaktie rauschte nach Bekanntgabe der Sparpläne um mehr als vier Prozent in den Keller.

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